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10. Wein- und Gourmet-Messe vom 11. bis 14. März 2010

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Schlaraffia
Wein- und Gourmetmesse
Rathausplatz
Postfach 454
8570 Weinfelden

Fon +41 71 626 45 02
Fax +41 71 626 45 09
info@schlaraffia-messe.ch

Schla-raffinierte Zeitreise

Zum 10. Mal schon sind Schlaraffen dabei,
dem Frohsinn Raum zu schaffen,
und damit auch die Lebenslust
nicht nur in Gaumen und den Magen,
nein, vielmehr noch ins Herz zu tragen,
den Wert des Daseins wohl bewusst. 

„Schlaraffia“ möchte weiten Kreisen
den Weg zur Lebensfreude weisen
wie auch den Pfad zum rechten Mass.
„Schlaraffia“ bedeutet eben weit mehr
als nur das Glas zu heben,
weit mehr als schnöden Suff und Frass. 

„Schlaraffia“ baut mit kleinen Schlücken
an schön gedeckter Tafel Brücken,
hält sie viel Feines doch bereit.
Mag sich zu unserem Vergnügen
drum eines hier zum andern fügen:
„Schlaraffia“ - Fest der Gastlichkeit!  

Fasst die Gabel, wetzt das Messer
„Schlaraffia“ - Fest der Besser-Esser,
„Schlaraffia“ -  kostet ihren Wein.
Mit Posaunen und Trompeten
zum zehnten Mal zum Mahl gebeten,
ein kulinarisch Stell-dich-ein.  

Wie hat sich alles zugetragen?
Wie konnte man das Wagnis wagen?
Was war der Grund für den Versuch?
War’s Zufall? Einfall? Bier-Ideen?
Wenn wirs mit klaren Blicken sehen:
Am Anfang stand dies Kinderbuch.  

Bereits vor über 60 Jahren
konnten wir daraus erfahren
was uns diese Zauberwelt
in ihren Töpfen, ihren Pfannen,
in grossen Fässern oder Kannen
Unglaubliches zugute hält:
„Irgendwo in weiten Fernen

schwebend zwischen Mond und Sternen

hinter einer Wolkenwand
dehnt sich das Schlaraffenland“.
 

Angetörnt von den Zitaten
schien man allhier wohl beraten,
und bereit für den Versuch.
„Wir halten nichts vom grossen Fressen
Ihr sollt uns an den Messen messen“,
stand auf dem Wega-Fahnentuch.  

„Freund Globi will zu den Schlaraffen“.

Da lässt sich fraglos Andres schaffen,
wenn das Ideen-Meer so wogt.
Mit neuen Taten, neuen Messen
wachsen Hunger und Int’ressen.
„Daa glob i au“, sprach Markus Vogt.  

Ein Stichwort reicht schon,ihn zu reizen.
Bald schallts durch Reben und durch Beizen,
Markus macht mit, das ist ganz klar.
Im Herbst die Wega, dann im Märzen
erfreu Schlaraffia die Herzen.
Wir feiern jedes halbe Jahr.  

Weil für Gelüste der Schlaraffen
noch allenthalben Lücken klaffen,
tut neues Angebot hier not.
Wir bauen unsre Gourmet-Welten
im Untergrund und in den Zelten
und holen viele mit ins Boot.

Wie aber soll die Sache geigen?
Die Wirte tanzen mit im Reigen.
Von Restaurant zu Restaurant
gibt sich jeder durchaus friedlich
Ein Ziel, die Wege unterschiedlich…
Sympathisch alles, nichts verbrannt.  

Und alle ticken sie sehr ähnli
im Gampi wie im Isebähnli,
der Eigenhof pflegt wie vor Zeiten
halt seine eignen Eigenheiten.
Zwar fliegen nicht gebratene Tauben
durch den grossen Saal im Trauben,
auch kann man nicht in Nachbars Leuen
an einem ganzen Säuli chäuen,
gleichwohl gilt jedes Restaurant
als Perle im Schlaraffenland.
Was schon beim ersten Mal geboten,
Das Publikum war sehr entzückt.
Wie viele Augenpaare glänzten
als Winzer ihren Wein kredenzten.
Genuss, ins rechte Licht gerückt,
weckt in den Menschen Wohlbehagen.
So konnte man es weiter wagen,
zu rufen, „Leute, kommt zu Tisch“,
sie ins Schlaraffenland zu führen,
an Herzen und in Pfannen rühren
stets mit dem richtigen Gemisch.  

Gerichte werden zu Gedichten.
Wenn Superköche Speisen richten,
wächst daher bald schon Reim um Reim.
Da ein Schlückchen, dort ein Häppchen…
Bei allzu roten Ohrenläppchen
fährt die Mobi einen heim.
Geniesser sind sie, die Schlaraffen,
die in der Lounge Zigarren baffen.
Nicht lang mehr währt der schöne Brauch.
Verbote lassen uns erahnen,
bald bleiben uns nur Wolkenfahnen
und bloss Kaminen noch der Rauch.  

Schon füllt sich ja die Zehnerreihe
Der Lebenslust die höchste Weihe.
Es blieb nicht nur bei dem Versuch.
Die Rückschau liefert die Beweise,
Schlaraffia zieht weit weitre Kreise
als einst erträumt im Globi-Buch.  

Ein Lob den Frauen und den Mannen,
die dieses Lebensfest ersannen,
im Alltagsgrau den kleinen Trost.
Wir dürfen dank Schla-Raffinessen
vom Besten trinken, Bestes essen.
Da glob i selber. Daher: Prost!    

Jubiläums-Gala am 12. März 2010
Hans Ruedi Fischer (fis), Wildhaus
 

inhaus
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