Schla-raffinierte Zeitreise
Zum 10. Mal schon sind Schlaraffen
dabei,
dem Frohsinn Raum zu schaffen,
dem Frohsinn Raum zu schaffen,
und damit auch die Lebenslust
nicht nur in Gaumen und den Magen,
nein, vielmehr noch ins Herz zu tragen,
den Wert des Daseins wohl bewusst.
nein, vielmehr noch ins Herz zu tragen,
den Wert des Daseins wohl bewusst.
Schlaraffia
möchte weiten Kreisen
den Weg zur Lebensfreude weisen
wie auch den Pfad zum rechten Mass.
den Weg zur Lebensfreude weisen
wie auch den Pfad zum rechten Mass.
Schlaraffia bedeutet eben
weit mehr
als nur das Glas zu heben,
weit mehr als schnöden Suff und Frass.
als nur das Glas zu heben,
weit mehr als schnöden Suff und Frass.
Schlaraffia baut mit kleinen Schlücken
an schön gedeckter Tafel Brücken,
hält sie viel Feines doch bereit.
an schön gedeckter Tafel Brücken,
hält sie viel Feines doch bereit.
Mag sich
zu unserem Vergnügen
drum eines hier zum andern fügen:
Schlaraffia - Fest der Gastlichkeit!
Fasst die Gabel, wetzt das Messer
Schlaraffia - Fest der Besser-Esser,
drum eines hier zum andern fügen:
Schlaraffia - Fest der Gastlichkeit!
Fasst die Gabel, wetzt das Messer
Schlaraffia - Fest der Besser-Esser,
Schlaraffia
- kostet ihren Wein.
Mit Posaunen und Trompeten
zum zehnten Mal zum Mahl gebeten,
Mit Posaunen und Trompeten
zum zehnten Mal zum Mahl gebeten,
ein
kulinarisch Stell-dich-ein.
Wie hat sich alles zugetragen?
Wie konnte man das Wagnis wagen?
Was war der Grund für den Versuch?
Wars Zufall? Einfall? Bier-Ideen?
Wenn wirs mit klaren Blicken sehen:
Wie hat sich alles zugetragen?
Wie konnte man das Wagnis wagen?
Was war der Grund für den Versuch?
Wars Zufall? Einfall? Bier-Ideen?
Wenn wirs mit klaren Blicken sehen:
Am Anfang
stand dies Kinderbuch.
Bereits vor über 60 Jahren
Bereits vor über 60 Jahren
konnten
wir daraus erfahren
was uns diese Zauberwelt
was uns diese Zauberwelt
in ihren
Töpfen, ihren Pfannen,
in
grossen Fässern oder Kannen
Unglaubliches zugute hält:
Irgendwo in weiten Fernen
schwebend zwischen Mond und Sternen
Unglaubliches zugute hält:
Irgendwo in weiten Fernen
schwebend zwischen Mond und Sternen
hinter
einer Wolkenwand
dehnt sich das Schlaraffenland.
Angetörnt von den Zitaten
schien man allhier wohl beraten,
und bereit für den Versuch.
dehnt sich das Schlaraffenland.
Angetörnt von den Zitaten
schien man allhier wohl beraten,
und bereit für den Versuch.
Wir
halten nichts vom grossen Fressen
Ihr
sollt uns an den Messen messen,
stand auf dem Wega-Fahnentuch.
Freund Globi will zu den Schlaraffen.
stand auf dem Wega-Fahnentuch.
Freund Globi will zu den Schlaraffen.
Da lässt
sich fraglos Andres schaffen,
wenn das Ideen-Meer so wogt.
Mit neuen Taten, neuen Messen
wachsen Hunger und Intressen.
wenn das Ideen-Meer so wogt.
Mit neuen Taten, neuen Messen
wachsen Hunger und Intressen.
Daa
glob i au,
sprach Markus Vogt.
Ein Stichwort reicht schon,ihn zu reizen.
Ein Stichwort reicht schon,ihn zu reizen.
Bald
schallts durch Reben und durch Beizen,
Markus macht mit, das ist ganz klar.
Im Herbst die Wega, dann im Märzen
Markus macht mit, das ist ganz klar.
Im Herbst die Wega, dann im Märzen
erfreu
Schlaraffia die Herzen.
Wir feiern jedes halbe Jahr.
Weil für Gelüste der Schlaraffen
Wir feiern jedes halbe Jahr.
Weil für Gelüste der Schlaraffen
noch
allenthalben Lücken klaffen,
tut neues Angebot hier not.
Wir bauen unsre Gourmet-Welten
tut neues Angebot hier not.
Wir bauen unsre Gourmet-Welten
im
Untergrund und in den Zelten
und holen viele mit ins Boot.
Wie aber soll die Sache geigen?
Die Wirte tanzen mit im Reigen.
Von Restaurant zu Restaurant
und holen viele mit ins Boot.
Wie aber soll die Sache geigen?
Die Wirte tanzen mit im Reigen.
Von Restaurant zu Restaurant
gibt sich
jeder durchaus friedlich
Ein Ziel,
die Wege unterschiedlich
Sympathisch
alles, nichts verbrannt.
Und alle ticken sie sehr ähnli
Und alle ticken sie sehr ähnli
im Gampi wie
im Isebähnli,
der Eigenhof pflegt wie vor Zeiten
halt seine eignen Eigenheiten.
der Eigenhof pflegt wie vor Zeiten
halt seine eignen Eigenheiten.
Zwar
fliegen nicht gebratene Tauben
durch den
grossen Saal im Trauben,
auch kann
man nicht in Nachbars Leuen
an einem
ganzen Säuli chäuen,
gleichwohl gilt jedes Restaurant
als Perle im Schlaraffenland.
Was schon beim ersten Mal geboten,
gleichwohl gilt jedes Restaurant
als Perle im Schlaraffenland.
Was schon beim ersten Mal geboten,
Das
Publikum war sehr entzückt.
Wie viele Augenpaare glänzten
Wie viele Augenpaare glänzten
als
Winzer ihren Wein kredenzten.
Genuss, ins rechte Licht gerückt,
weckt in den Menschen Wohlbehagen.
So konnte man es weiter wagen,
Genuss, ins rechte Licht gerückt,
weckt in den Menschen Wohlbehagen.
So konnte man es weiter wagen,
zu rufen,
Leute, kommt zu Tisch,
sie ins
Schlaraffenland zu führen,
an Herzen und in Pfannen rühren
stets mit dem richtigen Gemisch.
Gerichte werden zu Gedichten.
Wenn Superköche Speisen richten,
wächst daher bald schon Reim um Reim.
Da ein Schlückchen, dort ein Häppchen
Bei allzu roten Ohrenläppchen
fährt die Mobi einen heim.
Geniesser sind sie, die Schlaraffen,
die in der Lounge Zigarren baffen.
Nicht lang mehr währt der schöne Brauch.
Verbote lassen uns erahnen,
bald bleiben uns nur Wolkenfahnen
und bloss Kaminen noch der Rauch.
Schon füllt sich ja die Zehnerreihe
Der Lebenslust die höchste Weihe.
Es blieb nicht nur bei dem Versuch.
Die Rückschau liefert die Beweise,
Schlaraffia zieht weit weitre Kreise
als einst erträumt im Globi-Buch.
Ein Lob den Frauen und den Mannen,
die dieses Lebensfest ersannen,
im Alltagsgrau den kleinen Trost.
Wir dürfen dank Schla-Raffinessen
vom Besten trinken, Bestes essen.
Da glob i selber. Daher: Prost!
Jubiläums-Gala am 12. März 2010
Hans Ruedi Fischer (fis), Wildhaus
an Herzen und in Pfannen rühren
stets mit dem richtigen Gemisch.
Gerichte werden zu Gedichten.
Wenn Superköche Speisen richten,
wächst daher bald schon Reim um Reim.
Da ein Schlückchen, dort ein Häppchen
Bei allzu roten Ohrenläppchen
fährt die Mobi einen heim.
Geniesser sind sie, die Schlaraffen,
die in der Lounge Zigarren baffen.
Nicht lang mehr währt der schöne Brauch.
Verbote lassen uns erahnen,
bald bleiben uns nur Wolkenfahnen
und bloss Kaminen noch der Rauch.
Schon füllt sich ja die Zehnerreihe
Der Lebenslust die höchste Weihe.
Es blieb nicht nur bei dem Versuch.
Die Rückschau liefert die Beweise,
Schlaraffia zieht weit weitre Kreise
als einst erträumt im Globi-Buch.
Ein Lob den Frauen und den Mannen,
die dieses Lebensfest ersannen,
im Alltagsgrau den kleinen Trost.
Wir dürfen dank Schla-Raffinessen
vom Besten trinken, Bestes essen.
Da glob i selber. Daher: Prost!
Jubiläums-Gala am 12. März 2010
Hans Ruedi Fischer (fis), Wildhaus


